Triftbrücke

Wanderung zur Triftbrücke.
Wanderung zur Triftbrücke.

Für diese Wanderung zur Triftbrücke muss man schon etwas fit sein. Aber wir freuen uns sehr und sind gespannt was uns alles erwartet.

 

Das Triftgebiet – eine wilde, hochalpine Berg- und Gletscherlandschaft – lädt zu eindrücklichen Bergwanderungen und Touren ein. Lohnende Ausflugsziele sind die SAC Hütten, die Überschreitung des Furtwangsattels und als Mutprobe die Begehung der Trift-Hängeseilbrücke mit Blick auf den spektakulären Gletschersee.

Die Talstation der Triftbahn liegt auf der Strasse Richtung Sustenpass und ist bequem mit dem Auto oder PostAuto erreichbar.

Uns Berggänger offenbart sich diese Landschaft als ein wildes Tal, das von saftigen Alpweiden des Talbodens an der Sustenpassstrasse bis hin zur kargen Gesteinslandschaft der Gipfel um die SAC-Trifthütte reicht.

 

Von der Bergstation erreichen Sie zahlreiche hochalpine Ausflugsziele. Die SAC Hütten Trift oder Windegg laden zu einem Besuch ein.

Die Inbetriebnahme der KWO-Werksbahn für die Öffentlichkeit hat den Zugang zur Windegghütte, zum Triftgletscher und zur Hängeseilbrücke wesentlich verkürzt.

 

Leider hat das auch dazu geführt, dass die Zustiegswege oft unterschätzt werden. Es gibt immer wieder Wanderer die schlecht ausgerüstet sind und sich dadurch in Gefahr begeben oder sie sind dann überfordert und können die Faszination Trift nicht geniessen.

Hoch gehts..
Hoch gehts..

Der Triftgletscher hat heute eine Länge von rund 5.1 km, eine Fläche von ungefähr 15.5 km2 und erstreckt sich zwischen 1'650 m ü.M. und 3'380 m ü.M. (Herbst 2003).

Der Gletscher besitzt ein relativ weit ausgedehntes, verzweigtes Nährgebiet mit einer Zunge die sich auf 2'350 durch einen schmalen Ausfluss über eine Steilstufe in ein flach auslaufendes Becken ergiesst, das gegen Norden durch einen Felsriegel abgegrenzt ist.

Am Ende der kleinen Eiszeit um 1860 lag das Zungenende rund 2.5 km weiter talauswärts und 1936 übergoss der Gletscher den Felsriegel breitflächig, wo er ab 1960 über längere Zeit stagnierte.

Bis Mitte der 1990er Jahre reichte die Zunge noch bis an den Anfang der Schlucht im Felsriegel. Inzwischen ist der Zungenbereich stark zusammengeschmolzen und der Gletscher hat den Kontakt zum Felsriegel verloren.

Da der Untergrund hinter dem Felsriegel übertieft ist, hat sich im Gletschervorfeld ein proglazialer See gebildet.

Triftbrücke
Triftbrücke

Endlich sehen wir die Triftbrücke in der Ferne. Das heisst für uns das Ziel ist nicht mehr weit entfernt.

Am 12. Juni 2009 konnte die neue Triftbrücke feierlich eröffnet werden. Sie ist um einiges spektakulärer als die erste (siehe Brücke 2004). 100 Meter über dem Gletschersee erleichtern nun 170 m Brückenlänge den Weg zur SAC Trifthütte.

 

Die neue Brücke ist aber vor allem auch sicherer. Seitliche Kanthölzer beim Gehweg, ein höherer Handlauf, Stabilisatoren für den Handlauf, eine kräftige Windabspannung und ganz besonders der Wegfall der exponierten Zugänge sichern Wanderer bei der Überquerung.

 

In der Rekordzeit von nur 6 Wochen konnte das Projektteam die neue Brücke realisieren. Für die Arbeit an diesem sehr speziellen Platz war eine grosse Portion Mut und Abenteuerlust erforderlich (siehe Bilder).

Wir danken dem ganzen Team für den engagierten Einsatz.

Durch die Lage der Brücke in der Schlucht war sie bei Föhn enormen Windturbulenzen ausgesetzt. Dies verursachte Schäden an der Gehfläche und den Geländer-Hängern.

Auch war der exponierte Zugang zur Brücke für viele der jährlich rund 20`000 Besucher zu schwierig.

Eine Versetzung der Brücke drängte sich auf.

 

Neubau Triftbrücke 2009
 
Am 12. Juni 2009 konnte die neue Triftbrücke feierlich eröffnet werden. Sie ist um einiges spektakulärer als die erste (siehe Brücke 2004). 100 Meter über dem Gletschersee erleichtern nun 170 m Brückenlänge den Weg zur SAC Trifthütte.

Die neue Brücke ist aber vor allem auch sicherer. Seitliche Kanthölzer beim Gehweg, ein höherer Handlauf, Stabilisatoren für den Handlauf, eine kräftige Windabspannung und ganz besonders der Wegfall der exponierten Zugänge sichern Wanderer bei der Überquerung.

In der Rekordzeit von nur 6 Wochen konnte das Projektteam die neue Brücke realisieren. Für die Arbeit an diesem sehr speziellen Platz war eine grosse Portion Mut und Abenteuerlust erforderlich (siehe Bilder).

Nun wandern wir hoch zur Windegg Hütte

 

 

Noch den letzten "Hoger" nehmen wir. Aber es ist wirklich sehr schön, auch wenn wir nun gerne ans Ziel denken. Wir werden aber mehr als belohnt denn es ist heute wirklich ein prachtvoller Tag.

Windegghütte herzlich willkommen.
Windegghütte herzlich willkommen.

Windegghütte

 

 

Beim Aufstieg zur Hütte fühlen wir uns bereits nach wenigen Minuten in alpines Gebiet versetzt.

So bietet die auf 1887 m.ü.M. gelegene heimelige Hütte 48 Schlafplätzen.

 

 

Talwanderung

So und nun geht es wieder heimwärts. Runter ins Tal zur Bahn die uns wieder nach der Sustenpass Strasse bringt.